"Und was ist eigentlich mit ADS?"
- Lea Schnyder
- 2. Aug. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 31. Juli 2025

Nach den neuen Diagnosekriterien wird “nur” noch AD(H)S mit folgenden Subtypen diagnostiziert:
hyperaktiv-impulsiv
NUR unaufmerksam (ADS)
Mischtyp aus allen 3 Symptomen
Das Problem dabei?
Menschen mit einer AD(H)S des unaufmerksamen Typs (früher ADS genannt) zeigen sich oft in einer anderen Erscheinungsform und sie gleichen nicht dem Stereotyp AD(H)S, den man sich so vorstellt. Wenn man AD(H)S hört, wird noch immer oft einen Zusammenhang mit Hyperaktivität oder Impulsivität hergestellt. Nur 2 von den 3 Hauptsymptomen einer AD(H)S.
(Hyperaktivität, Impulsivität, Unaufmerksamkeit).
Bei Menschen mit einer AD(H)S des unaufmerksamen Typs kann diese Symptomatik auch vorkommen, zeigt sich aber möglicherweise weniger im Aussen. Die Grenzen sind fliessend und trotzdem gibt es Unterschiede.

Ausserdem sind bei Erwachsenen mit einer AD(H)S weitere Symptome in folgenden Kategorien zu beobachten:
Affektlabilität: zB. schnelle und starke Stimmungswechsel
desorganisiertes Verhalten: unzureichende strukturierte Planung von Aktivitäten im Haushalt, schulische Aufgaben, Aufgaben häufig nicht zu Ende bringen, planlos von einer zur nächsten Aufgabe wechseln....
Affektkontrolle: Reizbarkeit, verminderte Frustrationstoleranz, gelegentliche Wutausbrüche
So oder so stehen hinter Menschen mit einer AD(H)S immer unterschiedliche Persönlichkeiten und deswegen gleicht keine AD(H)S der anderen. Den auch AD(H)S-ler:innen sind in ihrem "anders denken" anders und unterscheiden sich voneinander.
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